Internationale Überweisungen über die Hausbank sind teuer: Gebühren von 10–25 € pro Transfer plus schlechte Wechselkurse sind keine Seltenheit. Dabei gibt es längst günstigere Alternativen.
Traditionelle Banken verdienen an Auslandsüberweisungen auf zwei Wegen: durch feste Überweisungsgebühren und durch einen versteckten Aufschlag auf den Wechselkurs (sog. Spread). Dieser kann bis zu 3–4% betragen.
Wise nutzt den echten Mittelkurs und berechnet nur eine transparente Gebühr von ca. 0,4–1,5% — abhängig von Währung und Betrag. Eine Überweisung von 1.000 € nach Großbritannien kostet typischerweise unter 5 €.
Im kostenlosen Standard-Tarif kannst du bis zu 1.000 €/Monat zum Interbanken-Kurs tauschen und überweisen — ohne Aufschlag. Darüber hinaus fällt eine kleine Gebühr an.
PayPal ist weit verbreitet, aber teuer: Wechselkursaufschläge von 3–4% und zusätzliche Gebühren machen PayPal nur für kleine Beträge oder bekannte Empfänger sinnvoll.
| Anbieter | Gebühr (1.000 €) | Wechselkurs | Geschwindigkeit |
|---|---|---|---|
| Hausbank | 10–25 € | schlechter Kurs | 1–3 Tage |
| Wise | ~4–6 € | Mittelkurs | wenige Stunden |
| Revolut | 0 € (bis 1.000 €/Monat) | Interbank-Kurs | sofort |
| PayPal | 30–40 € (inkl. Spread) | schlechter Kurs | sofort |
Für regelmäßige Auslandsüberweisungen lohnt sich Wise am meisten — transparente Gebühren, schnell und zuverlässig. Für gelegentliche kleinere Transfers ist Revolut dank der kostenlosen monatlichen Kontingente kaum zu schlagen.
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