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Günstig Geld ins Ausland überweisen 2026

Marcin Kowalski · Finanzexperte

Günstig Geld ins Ausland überweisen — die besten Methoden 2026

Internationale Überweisungen über die Hausbank sind teuer: Gebühren von 10–25 € pro Transfer plus schlechte Wechselkurse sind keine Seltenheit. Dabei gibt es längst günstigere Alternativen.

Warum sind Banküberweisungen so teuer?

Traditionelle Banken verdienen an Auslandsüberweisungen auf zwei Wegen: durch feste Überweisungsgebühren und durch einen versteckten Aufschlag auf den Wechselkurs (sog. Spread). Dieser kann bis zu 3–4% betragen.

Die günstigsten Alternativen

Wise (ehemals TransferWise)

Wise nutzt den echten Mittelkurs und berechnet nur eine transparente Gebühr von ca. 0,4–1,5% — abhängig von Währung und Betrag. Eine Überweisung von 1.000 € nach Großbritannien kostet typischerweise unter 5 €.

Revolut

Im kostenlosen Standard-Tarif kannst du bis zu 1.000 €/Monat zum Interbanken-Kurs tauschen und überweisen — ohne Aufschlag. Darüber hinaus fällt eine kleine Gebühr an.

PayPal

PayPal ist weit verbreitet, aber teuer: Wechselkursaufschläge von 3–4% und zusätzliche Gebühren machen PayPal nur für kleine Beträge oder bekannte Empfänger sinnvoll.

Vergleich auf einen Blick

AnbieterGebühr (1.000 €)WechselkursGeschwindigkeit
Hausbank10–25 €schlechter Kurs1–3 Tage
Wise~4–6 €Mittelkurswenige Stunden
Revolut0 € (bis 1.000 €/Monat)Interbank-Kurssofort
PayPal30–40 € (inkl. Spread)schlechter Kurssofort

Unser Fazit

Für regelmäßige Auslandsüberweisungen lohnt sich Wise am meisten — transparente Gebühren, schnell und zuverlässig. Für gelegentliche kleinere Transfers ist Revolut dank der kostenlosen monatlichen Kontingente kaum zu schlagen.

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