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Bank of Scotland
Festgeld

Festgeldkonto

Für Einsteiger Neu Ohne Mindesteinlage Geprüft 31.08.2026

Bank of Scotland • EUR

Zum Angebot 10 Personen haben dieses Angebot genutzt

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🏆 BankSorter-Bewertung
8,9 / 10

Bewertung basierend auf Zinskonkurrenzfähigkeit und Beliebtheit bei Nutzern.

Kurz gefasst
Zinssatz 3,15%
  • Zinssatz bis zu 3,00% p.a.
  • Höchstzins gilt bis 500.000 €

Unsere Bewertung

Ingrid Schneider · Aktualisiert: 3 September 2026

Festgeldkonto von Bank of Scotland im Test

Wer sein Erspartes für ein Jahr fest anlegen möchte, ohne sich um schwankende Zinsen zu sorgen, findet im Festgeldkonto der Bank of Scotland ein Angebot mit einem garantierten Zinssatz von bis zu 3,15 % p.a. Die britische Bank ist in Deutschland seit vielen Jahren als reiner Online-Anbieter für Tagesgeld und Festgeld aktiv und richtet sich mit diesem Produkt an sicherheitsorientierte Sparerinnen und Sparer, die für eine feste Laufzeit von zwölf Monaten planen. Da das Geschäft komplett online abgewickelt wird, entfallen Filialbesuche – die Kontoeröffnung erfolgt über das Internet, inklusive Legitimation per Video-Ident oder Post-Ident.

Zinssatz und Anlagebetrag

Der Zinssatz von bis zu 3,15 % p.a. gilt für Einlagen zwischen 100 € und 500.000 € bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Damit ist die Einstiegshürde bewusst niedrig gehalten: Bereits mit einem dreistelligen Betrag lässt sich das Festgeld eröffnen, während vermögende Sparer bis zu einer halben Million Euro zum gleichen Zinssatz anlegen können – ein für den deutschen Markt vergleichsweise großzügiger Rahmen. Die Bank of Scotland bietet daneben auch kürzere Laufzeiten ab drei Monaten an, sodass Kundinnen und Kunden je nach Anlagehorizont zwischen mehreren Festzins-Varianten wählen können.

Der Zins ist während der gesamten Laufzeit fest – Schwankungen des Marktzinses wirken sich also nicht auf bereits abgeschlossene Verträge aus. Das schafft Planungssicherheit, bedeutet aber auch, dass Sparer bei fallenden Zinsen von ihrem einmal vereinbarten Satz profitieren, bei einem weiteren Zinsanstieg jedoch nicht automatisch nachziehen können. Die Zinsen werden am Ende der Laufzeit zusammen mit dem Anlagebetrag ausgezahlt.

Voraussetzungen: Referenzkonto notwendig

Ein wichtiger Punkt für die Kontoeröffnung: Die Bank of Scotland verlangt ein kostenloses Tagesgeldkonto als Referenzkonto. Der Anlagebetrag wird bei Vertragsabschluss automatisch vom Tagesgeldkonto auf das Festgeldkonto gebucht, und nach Ablauf der Laufzeit fließt das Kapital samt Zinsen wieder dorthin zurück. Wer noch kein Tagesgeldkonto bei der Bank hat, eröffnet es im gleichen Zuge – der zusätzliche Aufwand hält sich also in Grenzen, sollte aber bei der Anmeldung eingeplant werden. Laufende Kontoführungsgebühren fallen weder für das Tagesgeld- noch für das Festgeldkonto an.

Einlagensicherung

Da es sich um eine deutsche Einlage handelt, greift die gesetzliche Einlagensicherung bis zu einem Betrag von 100.000 € pro Kunde über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken. Wer den vollen Anlagerahmen von bis zu 500.000 € ausschöpfen möchte, sollte diesen Sicherungsbetrag im Blick behalten und größere Summen gegebenenfalls auf mehrere Institute verteilen, um im unwahrscheinlichen Fall einer Bankenpleite vollständig abgesichert zu sein.

Für wen eignet sich das Angebot?

Das Festgeldkonto richtet sich vor allem an Sparerinnen und Sparer, die einen Teil ihres Vermögens sicher und planbar für ein Jahr parken möchten – etwa für eine bereits absehbare größere Anschaffung oder als konservativer Baustein neben risikoreicheren Anlagen. Weniger geeignet ist es für alle, die kurzfristig auf ihr Geld zugreifen müssen, da eine vorzeitige Kündigung des Vertrags in der Regel nicht vorgesehen ist. Da der Zins während der gesamten Laufzeit fest bleibt, lohnt sich ein Vergleich mit Angeboten anderer Anbieter, bevor man sich für zwölf Monate bindet – gerade weil sich das Zinsniveau am Markt weiterhin ändern kann.

Fazit

Für Sparerinnen und Sparer, die planbare Zinsen für zwölf Monate suchen und bereit sind, zusätzlich ein Tagesgeldkonto als Referenzkonto zu führen, ist das Festgeldkonto der Bank of Scotland eine solide Wahl. Der Zinssatz von bis zu 3,15 % p.a. bewegt sich im aktuellen Marktvergleich im oberen Bereich, und die niedrige Mindesteinlage von 100 € macht das Angebot auch für kleinere Rücklagen zugänglich. Wer maximale Flexibilität benötigt, sollte allerdings bedenken, dass das Kapital für die gesamte Laufzeit gebunden ist und eine vorzeitige Verfügung in der Regel nicht vorgesehen ist.

✓ Vorteile

  • Zinssatz von bis zu 3,15 % p.a. garantiert für die gesamte Laufzeit von 12 Monaten
  • Niedrige Mindesteinlage bereits ab 100 €
  • Hoher Anlagerahmen bis zu 500.000 €
  • Keine Kontoführungsgebühren für Tagesgeld- und Festgeldkonto
  • Gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde

✕ Nachteile

  • Kostenloses Tagesgeldkonto als Referenzkonto zwingend erforderlich
  • Kapital für 12 Monate fest gebunden, keine vorzeitige Verfügung vorgesehen
  • Beträge über 100.000 € nur teilweise durch die Einlagensicherung gedeckt

Renditerechner

1 000 EUR 100 000 EUR
1 Mon. 24 Mon.
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