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Bewertung basierend auf Zinskonkurrenzfähigkeit und Beliebtheit bei Nutzern.
Ingrid Schneider · Aktualisiert: 3 September 2026
Das FestzinsSparen der Deutschen Bank ist laut Anbieter offiziell eine Spareinlage und kein klassisches Termingeld beziehungsweise Festgeld im engeren Sinn – für Sparerinnen und Sparer funktioniert es aber wie ein Festgeldkonto mit fester Verzinsung über eine vereinbarte Laufzeit. Die Geldanlage erfolgt kostenfrei über das bestehende Konto bei der Deutschen Bank, ein zusätzliches Referenzkonto bei einer anderen Bank ist nicht erforderlich.
Für Neuanlagen zahlt die Deutsche Bank aktuell 2,70% p.a. für eine Laufzeit von 12 Monaten, und zwar für Anlagebeträge zwischen 2.500 und 250.000 Euro. Der Satz ist für die vereinbarte Laufzeit fest und garantiert. Wer hingegen bereits bestehendes Guthaben im FestzinsSparen verlängert, statt frisches Geld anzulegen, erhält deutlich weniger: 2,30% p.a. für Laufzeiten von 6 Monaten bis 3 Jahren und 2,40% p.a. für Laufzeiten von 4 bis 8 Jahren. Zwischen Neuanlage und Bestandsverlängerung liegt damit ein spürbarer Abstand von 0,40 Prozentpunkten – eine ganz ähnliche Neukunden-Bestandskunden-Lücke findet sich bei vergleichbaren Angeboten anderer Großbanken, etwa beim Zinssparen der Postbank.
Die Geldanlage im FestzinsSparen ist laut Deutscher Bank kostenfrei. Wird die Anlage am Ende der Festzinsdauer nicht gekündigt, erfolgt eine automatische Wiederanlage – allerdings zum dann gültigen Zinssatz, der nicht mit dem ursprünglichen Neuanlagesatz identisch sein muss und somit nicht garantiert ist. Wer kündigen möchte, muss dafür eine Frist von mindestens drei Monaten zum Ablauf der Festzinsdauer einhalten. Ein Referenzkonto bei einer anderen Bank wird nicht vorausgesetzt.
Das Angebot passt am besten zu Kundinnen und Kunden der Deutschen Bank, die frisches Geld für ein Jahr fest und ohne Kursrisiko anlegen wollen und den attraktiveren Neuanlagesatz von 2,70% p.a. sichern können. Wer lediglich ein bestehendes FestzinsSparen-Guthaben weiterlaufen lässt, sollte die niedrigere Bestandsverzinsung von 2,30% bis 2,40% p.a. einkalkulieren und rechtzeitig vor Ablauf der Kündigungsfrist prüfen, ob sich eine Neuanlage oder ein Anbieterwechsel lohnt.
Bei einer Neuanlage von 10.000 Euro über 12 Monate ergibt der Satz von 2,70% p.a. rechnerisch rund 270 Euro Zinsertrag vor Steuern. Bei einer Verlängerung eines Bestandsguthabens zum niedrigeren Satz von 2,30% p.a. wären es für denselben Betrag nur rund 230 Euro.
Mit 2,70% p.a. für 12 Monate bei Neuanlagen zwischen 2.500 und 250.000 Euro liegt das Deutsche Bank FestzinsSparen im aktuellen Marktumfeld auf einem konkurrenzfähigen Niveau – kostenfrei, garantiert und ohne separates Konto bei einem anderen Institut. Entscheidend ist jedoch, die Kündigungsfrist von drei Monaten im Blick zu behalten: Wer nicht rechtzeitig reagiert, rutscht automatisch in eine Wiederanlage zu einem nicht garantierten und bei Bestandskunden historisch deutlich niedrigeren Zinssatz.
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Berechnung vor 25% Abgeltungssteuer. Die tatsächliche Nettorendite wird geringer sein.