Berechnung vor 25% Abgeltungssteuer. Die tatsächliche Nettorendite wird geringer sein.
Mit diesem Rechner prüfen Sie den Ertrag fast jeder Anlageform — von einmonatigem Festgeld über vierteljährliche und einjährige Laufzeiten bis hin zu mehrjährigem Festgeld. Er eignet sich auch zur Schätzung des Ertrags eines Sparkontos oder einer Fremdwährungseinlage, sofern Sie deren Jahreszins kennen.
Wichtig: Der Rechner zeigt den Nettoertrag — also nach Abzug der Kapitalertragsteuer — genau so, wie ihn Ihre Bank bei der Zinsgutschrift berechnet.
Sie benötigen nur drei Angaben: den Anlagebetrag, den Zinssatz und die Laufzeit. Im Folgenden erklären wir jede davon.
Das ist die Summe, die Sie auf ein Festgeldkonto oder Sparkonto einzahlen. Möchten Sie den Ertrag von 10.000 über sechs Monate prüfen? Geben Sie diesen Betrag einfach in den Rechner ein.
Der Zinssatz einer Geldanlage wird immer als Jahreswert angegeben, selbst wenn die Laufzeit kürzer ist. Beispiel: Eine Bank bietet ein einjähriges Festgeld mit 3 % Zinsen an. Bei einem 3-Monats-Festgeld mit demselben Jahreszins verdienen Sie in dieser Zeit anteilig weniger — etwa 3 % ÷ 4 = 0,75 %, da drei Monate ein Viertel des Jahres sind. Von diesem Betrag zieht die Bank anschließend die Kapitalertragsteuer ab.
Das ist die Dauer der Geldanlage — ein 6-monatiges Festgeld endet nach sechs Monaten, wenn Sie Ihr Guthaben samt Zinsen zurückerhalten. Wird Festgeld vorzeitig aufgelöst, verlieren Sie meist den Großteil oder alle bereits aufgelaufenen Zinsen. Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie das Geld früher benötigen, ist ein Sparkonto oft die bessere Wahl — Sie können jederzeit abheben, ohne Zinsen zu verlieren, auch wenn der Zinssatz variabel sein kann.
Angenommen, Sie haben 10.000 und wählen zwischen einem einjährigen Festgeld mit 3 % Zinsen oder vier aufeinanderfolgenden 3-Monats-Festgeldern mit demselben Jahreszins von 3 %. In beiden Fällen arbeitet Ihr Geld 12 Monate lang — der Unterschied liegt darin, wie oft Zinsen gutgeschrieben werden.
Bei einem einjährigen Festgeld werden die Zinsen nur einmal, am Ende der Laufzeit, gutgeschrieben. Bei vier Quartalseinlagen beginnt jede neue Anlage mit einem etwas höheren Kapital, da die Zinsen der vorherigen Einlage eingerechnet werden. Dadurch erzielen Sie im zweiten Fall trotz identischem Nominalzins einen etwas höheren Ertrag — das ist der Zinseszinseffekt. Aus demselben Grund können Sparkonten mit monatlicher Zinsgutschrift in der Praxis mehr abwerfen als ein Festgeld mit einmaliger Auszahlung, selbst bei scheinbar niedrigerem Zinssatz.
Zinserträge aus Bankeinlagen unterliegen der Kapitalertragsteuer — Satz und Regeln unterscheiden sich je nach Land, doch die Bank behält die Steuer in der Regel automatisch bei der Zinsauszahlung ein, sodass Privatpersonen sich darum nicht selbst kümmern müssen. Bei Geschäftskonten wird die Steuer meist im Rahmen der eigenen Steuererklärung des Unternehmens abgeführt. Unser Rechner zeigt direkt den Ertrag nach Abzug dieser Steuer, sodass Sie den tatsächlich ausgezahlten Betrag sehen.
Die Zinsen werden nach der einfachen Zinsmethode berechnet: Zinsen = Betrag × (Jahreszins / 100) × (Anzahl Monate / 12).
Das Ergebnis wird vor Abzug der Kapitalertragsteuer angezeigt (der Steuersatz variiert je nach Land) — Ihr tatsächlicher Nettoertrag fällt entsprechend niedriger aus. Bei Sparkonten mit monatlicher Zinsgutschrift kann der reale Ertrag etwas höher liegen als in dieser vereinfachten Berechnung.